Baden-Württembergischer Badminton-Verband
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Meldezahlen 2011/12 der Schulmannschaften stabil

von Karlheinz Hohenadel, Landesbeauftragter JTFO

29.12.12. Die Anzahl der Badmintonmannschaften im Schulsportwettbewerb JTFO hat sich im zurückliegenden Schuljahr mit 397 stabilisiert und liegt weiterhin über dem langjährigen Mittelwert von 362 Mannschaften. Der Regierungspräsidiumsbeauftragte Markus Baumann-Bilger vom RP Tübingen durfte sich mit 153 Meldungen über eine starke Steigerung seiner Meldezahlen freuen. Die drei anderen RPs aus Karlsruhe (109 Mannschaften), Freiburg (79) und Stuttgart (58) hatten teils deutliche Rückgänge. Die Zahl der Einsteigermannschaften ist auf 104 zurückgegangen. Allerdings lässt die Alters-klasse der Fünft- und Sechstklässler mit insgesamt 177 Mannschaften also fast 900 Kindern für die nächsten Jahre hoffen.

Da Badminton in der Schule ideal betrieben werden kann, sollten Einsteigerturniere in noch mehr Regionen des Landes zur Durchführung kommen. Dazu müssen mehr Lehrer Grundkenntnisse in Badminton haben. Da noch nicht an allen Sport-instituten Badminton für Studenten angeboten wird, sollten junge Lehrer und Lehrerinnen für Badminton interessiert werden.

Im Einsteigerwettbewerb wird nur Einzel gespielt, deshalb reicht für die Kinder die Grundtechnik und -taktik, die im Sportunterricht vermittelt werden kann. Sportliche Kinder erlernen das recht schnell. Sicher finden einige der sportlichen Kinder Gefallen am Spiel mit dem gefiederten Ball. Diese können die Basis der Badmintonvereinsjugend verstärken.

Die Anzahl der Kreise, in denen Grundschulwettbewerbe durchgeführt wurden, ist immer noch zu gering. In diesem Alter kann man Kinder gut motivieren, da sie die Grundtechnik leicht erlernen können. Schwierig ist die „Initialzündung“, da es in den Grundschulen oft keine Sportlehrerinnen gibt, die Rückschlagspiele bevorzugen. Badmintoneltern sollten da helfen. Die Jugendarbeit der umliegenden Vereine profitiert davon.

Im WK IV (Kinder unter 13 Jahren), in dem viele Talente mitwirken, die noch nicht in einem Verein sind, hat sich die Anzahl der JTFO-Mannschaften deutlich nach oben entwickelt (fast 50 %).

Die meisten Meldungen im Kernwettbewerb, nämlich 81, gab es in der Altersklasse III (14/15-jährige). Die WK-Klassen „Mädchen“ bieten die Möglichkeit Mädchen an Wettkämpfe untereinander heranzuführen, um sie dann in den badmintontypischen „gemischt“-Mannschaften zu integrieren.

Konstant ist die Meldezahl in den Wettkampfklassen II und III „gemischt“, die zum Bundesfinale in Berlin führen. Der Traum davon sollte vor allem die Vereinsjugendlichen motivieren, hier teilzunehmen.

Da es immer noch zu wenig Schulen gibt, die von sich aus Mannschaften melden, sollten auch die Vereine aktiv werden. Durch offizielle (Kooperation Schule - Verein) und/oder praktische Zusammenarbeit mit Schulen sollte die Verbreitung unserer Sportart weiter vorangetrieben werden. Das bringt sowohl der Schule als auch dem Verein Vorteile.

Beim Bundesfinale 2012 in Berlin haben unsere beiden Baden-Württembergischen Mannschaften Ernst-Abbe-Gymnasium Oberkochen (WK II) und Theodor Heuss-Gymnasium Schopfheim (WK III) gegen starke (Sportgymnasien- & Internate-) Kon-kurrenz einen elften und einen fünfzehnten Platz (von je 16 Mannschaften) erreicht.

Der Schulsportwettbewerb wird von der Firma YONEX durch großzügige Ballspenden unterstützt.