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präsentiert
von Walter Deckers Badmintonfotos |
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| Olympia 2000 - Dameneinzel | |
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Gong
Zhichao überlegen zur Goldmedaille
Schon einmal hatte es 1992 bei den Olympischen Spielen in Barcelona ein Goldpaar gegeben, als die beiden Indonesier Allan Budi Kusuma und Susi Susanti die Goldmedaille gewannen. In Sydney war es zuerst Peter Gade Christensen, der in seinem Halbfinalspiel patzte. Wie schon vor einem Jahr in der Vorschlussrunde der WM in Kopenhagen hatte der 23-jährige Däne seine Nerven nicht richtig im Griff und produzierte gegen den Chinesen Ji Xinpeng reihenweise Fehler aus unbedrängter Situation. Der an Position sieben gesetzte Chinese erreichte daher auch etwas überraschend nach 56 Minuten mit 15:9, 1:15, 15:9 das Endspiel der Olympischen Spiele, in dem er auf den Indonesier Hendrawan trifft, der in seiner Halbfinalpartie den chinesischen German Open Sieger Xia Xuanze mit 15:12, 15:4 besiegte.
"Ich hatte heute keine Chance. Gong spielt schon seit Monaten auf einem wahnsinnig hohen Niveau und hat verdient gewonnen", zeigte sich die attraktive Dänin als eine faire Verliererin. Dass ihr Freund Peter Gade wenige Zeit vor ihr sein Halbfinale verloren hatte, habe keinen Einfluß auf ihr eigenes Spiel gehabt. "Ich wusste von vorn herein, dass es sehr schwer werden würde, die Goldmedaille zu gewinnen", sagte Martin kurz nach dem Spiel. Die neue, nur 1,63 Meter große Olympiasiegerin zeichnet sich durch ihr wieselflinkes Spiel und ihren enormen Kampfgeist aus. Im Training bindet sich der 53 Kilogramm schwere Floh noch zusätzlich Sandsäcke mit einem Gewicht von sechs Kilogramm um die Hüfte und springt damit über den Court. "Die asiatischen Spieler können sich im Training mehr quälen als die Europäer, das ist der Grund, warum die Asiaten bei den ganz großen Turnieren dann auch die vorderen Plätze belegen", sagte die Chinesin Ye Zhaoying, die bereits in der Nachmittag-Session die Bronzemedaille im Dameneinzel gewonnen hatte. Die Bronzemedaille im Mixed für die Engländer Simon Archer und Joanne Goode sowie die Silbermedaille von Camilla Martin waren bisher die einzige Ausbeute für die europäischen Badmintonspieler. Lediglich Peter Gade Christensen kann in seinem Bronzemedaillenspiel gegen Xia Xuanze die Bilanz noch etwas verbessern.
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Camilla Martin
gegen Gong Zhichao
Im Halbfinale setzte sich Gong gegen ihre Landsfrau Ye Zhaoying (#3) mit 11:8, 11:8 durch. "Ich habe ein bisschen geduldiger gespielt" meinte die Erste der Setzliste anschließend. Camilla Martin traf in einer Wiederholung des letztjährigen WM-Endspiels auf die an 3 gesetzte Dai Yun. Während sie im letzten Jahr bei 10:10 im dritten Satz nicht verlängerte und mit 11:10 den Titel holte, strapazierte Camilla diesmal die Nerven ihrer Fans nicht und schlug Dai Yun vernichtend mit 11:5 11:0. |
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Camilla gegen
drei Chinesinnen Ohne Satzverlust spielte sich Weltmeisterin Camilla Martin (Bild rechts) durch die ersten vier Runden. Die nur an 2 gesetzte Freundin des dänischen Topstars Peter Gade musste im Viertelfinale gegen die Silbermedaillengewinnerin von Atlanta, Mia Audina antreten. Audina tritt nach ihrer Heirat jetzt für die Niederlande an, war aber diesmal zu nervös und machte Martin das Spiel einfach. 11:2, 11:1 lautete das glatte Ergebnis für die Dänin. Camilla Martin trifft im Halbfinale auf die an 3 gesetzte Chinesin Yun Dai, die sich ebenfalls noch keinen Satzverlust leistete. Die einzige, die den
Chinesinnen bisher einen Satz abnehmen konnte, war Judith Meulendijks
(NED) in der zweiten Runde gegen Ye Zhaoying (#3). Ye trifft im Halbfinale
auf die Titelfavoritin Gong Zhichao, die gegen die Japanerin Yasuko Mizui
11:6, 11:3 gewann. |
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