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Trainerfortbildung Lehrgang 2

Trainerfortbildung in Steinbach – Geht das unter Coronabedingungen? Das habe sich einige der Teilnehmer gefragt, bevor sie sich auf den Weg nach Steinbach machten.

von Ulrike Schwarz

22.07.20. Aber da von Seiten des BWBVs im Vorfeld klar gemacht wurde, dass man auch dieses Jahr seine Lizenz verlängern muss, machten sich letztendlich 15 Teilnehmer auf den Weg. Viele von ihnen leiten Jugendliche unterschiedlichen Alters an, so dass sie gespannt darauf waren, was sie erwartete.

Begrüßt wurden sie vom Lehrgangsleiter Gunther Bialasik, der ihnen zuerst einen kleinen Überblick über die Inhalte des Wochenendes gab. Es sollte vor allem um die Altersklassen U11 und U13 gehen und um ein Leistungstraining in diesen Altersklassen.

Am Freitagabend bekamen wir einen kurzen Überblick über die Gestaltung des Aufwärmens und die Möglichkeiten des 2:1. Am nächsten Tag warteten zwei unterschiedliche Konzepte des Jugendtrainings auf uns. Auf der einen Seite „Badminton Play“ aus Dänemark, bei dem die Spielerinnen und Spieler viel mit tiefer gehängtem Netz und Netzzonen arbeiten und Taktik lernen und auf der anderen Seite das Modell von Bundestrainer Detlev Poste, der viel mit Technikbildern und Ellbogensteuerung im Training arbeitet und früh versucht, Varianten in die verschiedenen Schläge einzubauen. Im Gegensatz zum dänischen Modell, „lernen“ die

Spieler hier die Varianten, während sie sie in Dänemark erst einmal selbst ausprobieren, um individuelle Lösungen zu finden. Eine Anweisung Detlev Postes wird wohl allen Teilnehmern im Gedächtnis bleiben: „Arm vor Bein!“ Damit ist eigentlich alles zur Lauftechnik gesagt. Den Abschluss bildete am Sonntag ein Einstieg in das Doppeltraining bei „den Kleinen“. Hier konnten wir die unterschiedlichsten Übungen kennenlernen. Vor allem die Doppelform, die als 1 gegen 1 auf dem Halbfeld anfängt und dann als Doppel zu Ende gespielt wird, war für alle neu und hat einen großen Vorteil gegenüber dem sonst im

Training so beliebten „Englischdoppel“. jeder muss sich immer bewegen und auch ein Auge darauf haben, was sein Partner macht.

Was nimmt man von so einem Wochenende mit? Auf jeden Fall viele Ideen, die man allerdings auf seine eigene Gruppe „herunterbrechen“ muss, da die eigenen Trainingsteilnehmer (noch) nicht unbedingt über die technischen Fähigkeiten verfügen, um komplexe Trainingsformen umzusetzen. Dann bekamen wir von Gunther einen Einblick, was es heißt, einen Spieler/eine Spielerin aus der Jugend heraus in den Leistungssportbereich der Erwachsenen zu

begleiten. Das erfordert sehr viel Hingabe und Weiterbildung und unglaublich viel Wollen. Außerdem konnten wir viele Gespräche mit den Trainern anderer Vereine führen und uns dabei austauschen. Auch das bringt die eigene Gruppe voran.

U. Schwarz